Wie ich heute im Newsletter las, veranstaltet United Domains derzeit eine Werbeaktion, bei der alle Blogger, die einen Beitrag über die Domain-Weltkarte schreiben, eine solche kostenlos in gedruckter Form erhalten. Bei der Karte handelt es sich um eine Weltkarte auf der die jeweiligen Toplevel-Domains in den zugeordneten Ländern eingetragen wurden. Eine nette Idee wie ich finde. Mehr zu der Blogger-Aktion gibts hier nachzulesen.
Archive for March, 2009
Air-Projekt in FlashDevelop anlegen
Ein Air-Projekt in FlashDevelop anzulegen ist zumindest in der derzeitigen Kombination FD 3.0.0/Air SDK 1.5/FP 10 nicht auf Anhieb fehlerfrei möglich. Es muss aber eigentlich in erster Linie nur die Air SDK-Version in der application.xml angepasst werden.
AIR-Projekt in FlashDevelop anlegen:
- Project > New Project > AIR Flex 3 Projector
- Wenn beim Starten nix passiert, manuell testen: Zertifikat erstellen mit der automatisch angelegten
CreateCertificate.bat, dannPackageApplication.batausführen. Dort sieht man dann ggf. Compilerfehler die das Starten verhindern. Wenn alles fehlerfrei ist, sollte die AIR-App mit dem Start-Button einfach zu starten sein. - Wenn Error 305 “Initial window content SWF version exceeds namespace version” auftritt, die Version des Air-SDK in
application.xmlerhöhen: <application xmlns=”http://ns.adobe.com/air/application/1.5“> - Evtl. das nützliche Toolkit
everythingflexairlib.swceinbinden:everythingflexairlib.swcnach/libdes Projekts kopieren- per Kontextmenü der Library hinzufügen
Syntaxhighlight und Autocomplete usw. Funktionieren übrigens innerhalb von MXMLs nur, wenn der Script-Tag das CData-Markup enthält.
Flex: Transition-Effekt manuell zuweisen
Möchte man einen Ein- oder Ausblendeffekt für Flex-Komponenten verwenden, so kann man einen solchen, per MXML-Attribut hinzufügen (siehe z.B. Quickstart). Doch wie kann ein solcher Effekt auf Komponenten angewendet werden, die nicht via MXML sondern beispielsweise dynamisch zur Laufzeit per ActionScript-Code erstellt werden? Die Lösung liegt im StyleSheet-Konzept, das meines Erachtens hier ein wenig hinkt, da hier eine Form von Verhalten statt nur grafischer Erscheinung definiert wird.
Um einen Zoom-Effekt programmatisch einer UI-Komponenten zuzuweisen:
public class SuperPanelPlus extends Panel
{
...
protected static var hideEffect:Effect = new Zoom();
...
public function SuperPanelPlus()
{
...
setStyle("hideEffect", hideEffect);
}
...
}
Air-Application-Icons mit FlashDevelop
Bei der Entwicklung von Desktop-Anwendungen mit Adobe Air ist es schön, wenn man seiner eigenen Anwendung auch ein eigenes Symbol zuweisen kann, das in Startmenü, auf dem Desktop und als Fenstericon verwendet wird. Dies kann durch den Icon-Tag in der application.xml erreicht werden, der die Angabe mehrerer PNG-Dateien für unterschiedliche Auflösungen des Symbols ermöglicht. Die Dateipfade müssen dabei relativ zum Standort der application.xml angegeben werden, wie nebenstehende Grafik zeigt.
Versucht man jetzt das Anwendungspaket zu erstellen, erhält man eine Fehlermeldung, dass die Icons nicht im Paket enthalten seien. Um dies zu korrigieren und die Symbole explizit in das Paket zu integrieren, muss (beim Arbeiten mit FlashDevelop) die Kommandozeile in der PackageApplication.bat angepasst werden. Es genügt erfreulicher Weise den Aufruf des Air Developer Tools (adt, Referenz) zu erweitern, in dem man die Variable FILE_OR_DIR um den Symbolpfad ergänzt, siehe Abbildung.
FigurePrints – World of Warcraft
Das Verfahren zur Fertigung von Plastiken aus virtuellen 3D-Modellen durch das schichtweise “Drucken” von Plastikpartikeln ist schon eine Weile bekannt. Während dieser meist teure und aufwendige Vorgang in der Regel vor allem Laboren oder Forschungseinrichtungen vorbehalten war, hat die Firma FigurePrints es jetzt offenbar zur Serienreife gebracht, so dass jeder beliebige World of Warcraft-Avatar inklusive frei gewählter Pose und Ausstattung produziert werden kann. Ein Video auf der offiziellen Seite von FigurePrints zeigt den Produktionsvorgang.
Myst Online wird OpenSource
Nachdem Cyan offenbar ernsthafte Probleme mit der Finanzierung ihres “Myst Online”-Projekts hat, das von GameTap letztes Jahr auch schon aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt wurde, wagt man nun einen neuen Schritt. Aus der Veröffentlichung der Server- und Client-Software von URU Live als OpenSource soll nun neue Kraft geschöpft werden, um das Projekt wiederzubeleben. Das lange unter Verschluß gehaltene 3ds max Plugin zur Erstellung eigener Welten soll ebenfall öffentlich werden, wie Anfang 2009 auf der offiziellen Developer-Seite bekannt gemacht wurde.
Grundsätzlich halte ich das für einen zeitgemäßen und interessanten Ansatz :huepf: , allerdings bleibt abzuwarten, ob das Projekt damit wirklich wieder erfolgreich wird. Selbst in seiner “Hochzeit” führten URU und Myst Online eher ein Schattendasein, so dass man sich fragen kann, ob nicht einfach Mängel im Konzept den Erfolg dauerhaft bremsen. Zudem bin ich gespannt, ob es überhaupt funktioniert, da zur Weiterentwicklung wohl tiefergreifendere Programmierkenntnisse nötig sein dürften und ich mir nicht sicher bin, ob es in der typischen Myst-Clientel wirklich viele Techniker gibt.